Unser NotizbuchAus unserer Gemeinde |
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02.05.2012: Vortrag in der Petruskirche "Der Seele nach-denken" "Was
hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme Schaden
an seiner Seele?" (Mk 8,36) Das war das Leitmotiv des Vortrages von Dr.
Lothar Malkwitz zum Thema "Der Seele nach-denken". Herr Dr. Malkwitz ist
Psychotherapeut und Seelsorger und begrüßte uns mit dem Klang einer
Klangschale, um so unsere Seelen gleich zu Beginn zum Schwingen zu
bringen, auf dass Gott und unsere Seele sich verstehen und in Kontakt
bleiben. Wir sollten verändert nach Hause gehen und erkennen, dass eine
gläubige und schwingende Seele uns "selig", gesegnet, sein lässt. Er
ging in seinem Vortrag vom mystischen und psychoanalytischen Ansatz aus,
sprach von der Entwicklung der Seele von der Kindheit an, von der
Keimzelle Vertrauen, von Glaube, Liebe und Hoffnung, alles wichtige
Faktoren für die Seele. Wir und unsere Seele sollen betreut bleiben und
Gottes Willen geschehen lassen. Er sprach vom Gemüt in Zusammenhang mit
Lebensmut, vom Geschenk, der Gnade des Leben (wir sind ja nicht gefragt
worden), für das wir danken sollten. Unsere Todesangst, die namenlose
Angst ("Mein Gott, warum hast du mich verlassen") muss sich in
Vertrauen wandeln. Wir bleiben betreut und können alles geschehen lassen
im Vertrauen auf Gott. "Meine Seele erhebt den Herrn."Angelika Kraus |
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11.04.2012: Seniorennachmittag in der Petruskirche Obwohl
ich mich ja eigentlich auch im Seniorenalter befinde, vielleicht um es
genauer auszudrücken im "frühen Seniorenalter" und mein Mann natürlich
auch, waren wir mittwochs um 15 Uhr noch nie auf einem Treffen der
Senioren in der Petruskirche. Diesmal aber lockte uns der Vortrag von
Herrn von Hahn über die Gemeindereise nach Siebenbürgen im letzten
Herbst. Und so haben wir uns in den Kreis der Älteren gewagt und wurden
auf Nachfrage, wann denn der Vortrag beginnen würde, gleich zu Kaffee
und Kuchen (sehr lecker vom Bäcker Popp in Altsolln) eingeladen und
sollten doch den gesamten Nachmittag mit allen zusammen feiern. Schön
gedeckte Tische, Blumenschmuck und Schokoosterhasen luden uns ein, Platz
zu nehmen. Frau Rindermann begleitete von uns gesungene Osterlieder auf
dem Klavier und dann gab's Kaffee und Kuchen, gute Gespräche und die
Damen von der Leitung des Seniorenkreises kümmerten sich liebevoll um
ihre betagten, älteren und mittelalten Gäste. Es folgte nach einigen
technischen Problemen der Vortrag von Herrn von Hahn über Siebenbürgen
mit eindrucksvollen Bildern.Neue Gäste, es waren ja diesmal schon ein paar neue Neugierige anwesend, sind jederzeit willkommen und da das Seniorenprogramm sehr vielfältig ist, dürfte auch immer mal wieder was für die jüngeren Senioren im Angebot sein. Angelika Kraus |
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09.04.2012: Die neue Osterkerze in der Petruskirche Heute
war um 10 Uhr Singgottesdienst in der Petruskirche und die
Gottesdienstbesucher haben mit dem Chor (kleiner Chor, da einige der
Stammmitglieder im Osterurlaub sind) viel gesungen. Der Chor hat aber
auch allein Lieder und Psalmen zu Gehör gebracht und die "kleine
Besetzung" hat ihre Sache sehr gut gemeistert. Ganz zentral im
Mittelpunkt der Kirche stand bei diesem Taufgottesdienst die neue
Osterkerze und natürlich das Taufbecken für den kleinen Täufling . Und
diese neue, große Kerze, die gerade mal zum 3. Mal entzündet wurde und
uns nun das ganze Jahr begleiten soll, gefiel in Farbgebung, gelb -
orange - rot und im Dekor, einem Kreuz, allen sehr gut und ihr Gestalter
Herr Schlagheck wurde hoch gelobt. Und diese Kerze wurde sogar von
Pfarrer Neidl auf dem Kirchplatz beim Osterfeuer gesegnet, eine schöne
ökumenische Geste. Zusätzlich hatte Frau Zeidler für den
Altarblumenschmuck die gleichen Farben bei Fresien, Rosen und Gerbera
gewählt und so waren Blumen und Kerze eine Einheit. Angelika Kraus |
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07.04.2012: Ostervorbereitungen in der Petruskirche Am
Samstag traf sich die "übliche Crew" zum Tischdecken fürs Osterfrühstück
in der Petruskirche, unterstützt wurden wir diesmal allerdings von einer
kleinen Enkelin einer der helfenden Damen. Die Deko für die Tische, es
wurde für ca. 30 Frühstücksgäste gedeckt, waren kleine Osterhasen und
Küken im Osternest und 2 der Damen "verkünstelten" sich noch beim
Servietten dekorieren. Es sollte ja Alles schön und festlich aussehen,
damit am nächsten Morgen auch das Auge mitessen kann.In der Kirche wurden die schwarzen Tücher entfernt, Taufbecken und der "Kirchenfikus" wurden wieder aufgestellt, der Osterstrauß mit vielen bunten Eiern, da sind Eier für jeden Geschmack dabei, geschmückt und der große Kerzenleuchter für die Osterkerze in Position gestellt, um am Sonntagmorgen die von Herrn Schlagheck neugestaltete Kerze aufzunehmen. Und auch im Foyer wurde es österlich mit Palmsträußen, Kerzen und Ostereiern. Und so war Alles bestens vorbereitet für den kommenden Ostermorgen, den Ostergottesdienst und das Frühstück nach Entzünden des Osterfeuers auf dem Kirchplatz unter ökumenischer Schirmherrschaft. Angelika Kraus |
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05./06.04.2012: Gründonnerstag und Karfreitag in der Petruskirche Am
Gründonnerstag fand in der Petruskirche ein Abendmahlgottesdienst der
besonderen Art statt. Die Stühle waren im Kreis um eine
Backsteinanordnung aufgereiht und die Gottesdienstbesucher sollten das
Gefühl haben, um einen großen Tisch zu sitzen und ein "Tischmahl" im
Sitzen einzunehmen. Den Gottesdienst durchzog das Lied " Das Wort geht
von dem Vater aus " von dem alle Strophen, unterbrochen von Lesungen,
Gebeten und Predigt, gesungen wurden. Zum Schluß nach dem
brüderlich-schwesterlich weitergegebenen Brot, das man teilte und dem
Kelch mit Wein,dem "Abendmahl" am großen Tisch, wurden alle Lichter in
der Kirche gelöscht und das Abendmahlrelief hinter dem Altar mit einem
schwarzen Tuch verhüllt. Die Gottesdienstbesucher verließen die Kirchen
in Schweigen und völliger Dunkelheit.Am Karfreitag zum Gottesdienst um 10 Uhr kamen wir in der Petruskirche zusammen, um des Leidens und Sterbens unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus zu gedenken. Relief und der Fuß des großen Holzkreuzes waren noch schwarz verhüllt. Nur eine rote Rose als Zeichen der Liebe stand am Kreuz und sollte uns bei aller Trauer um den Kreuzestod sagen : Christus ist unsere Hoffnung. Die Lesung Johannes 19, Vers 16 - 30 beschrieb uns den Gang Jesu nach Golgatha und seinen Tod. Wir feiern am Karfreitag in der Petruskirche kein Abendmahl, sondern warten nach dem "Tischabendmahl" am Gründonnerstag auf das Abendmahl nach Entzünden des Osterfeuers und dem Verkünden der frohen Botschaft, dass der Herr auferstanden ist, am Ostermorgen. Angelika Kraus |
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27.03.2012: Vorbereitungen für Palmsonntag Wie
Sie vielleicht wissen, haben wir in der Petruskirche eine Bastelgruppe,
die das ganze Jahr über für den Basar im November Weihnachtsbasteleien
herstellt. Aber einmal im Jahr werden wir unserem Motto "Alles für
Weihnachten" untreu und binden Palmbuschen für Palmsonntag und den
Gottesdienst für Kinder und Erwachsene. Und in diesem Jahr war es mal
wieder am 27.3. soweit. Riesige Mengen an Buchsbaum, Weidenkätzchen,
Eiben- und Walcholderzweigen lagen bereit und wurden zu Palmbuschen
verarbeitet. Wir "Bastelfrauen" arbeiteten im "Akkord". Einige von, wir
waren zu acht, banden die Zweige mit Draht zusammen, zwei fertigten die
Kreuze, die ins Grün gesteckt wurden, aus Strohhalmen, und Einige
schmückten die fertigen Buschen mit bunten Bändern.Und zum Schluss waren
80 Palmbuschen fertig. Am Palmsonntag, während des Gottesdienstes für Kinder und Erwachsene mit dem Thema "Einzug in Jerusalem", wurden die Buschen verteilt und jeder Gottesdienstbesucher, und es waren viele, bekam seinen "Palmzweig" und alle zusammen machten einen Umzug durch die Kirche. Und zu Hause erinnert der Palmbuschen uns nun während des Jahres an die Freude der Osterbotschaft. Angelika Kraus, Foto Michael Kraus |
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25.03.2012: Vortrag zum Thema "Nanotechnologie" Am
Sonntag, dem 25.03.2012 fand nach dem Gottesdienst in der Petruskirche
ein großartiger Vortrag zum Thema "Nanotechnologie" statt. Frau Prof.
Dr. Heuss-Aßbichler ist Mineralogin und verstand es, in einem Streifzug
durch die Welt der Nanotechnologie die Augen für die vielfältigen
Anwendungsbereiche dieser Technik mit winzigen Nanoteilchen zu öffnen.
In allgemeinverständlicher Form stellte sie anschaulich und spannend
sowohl die Chancen als auch möglichen Gefahren für Mensch und Natur dar.
An den Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion der anwesenden
42 interessierten Besucher an. Ein Teilnehmer meinte zum Schluss: "Die
Geister, die ich rief, sie werd ich nicht mehr los!“Die Besucher bedankten sich mit einem langandauernden Applaus und der Arbeitskreis Umweltschutz der Gemeinde mit einem Wein - beziehungsreich zum Fachgebiet der Referentin- mit einem Boxbeutel „Würzburger Stein“. Diether v. Hahn, Umweltbeauftragter |
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Senioren der Apostelkirche Für
die künftige Leitung des Seniorenkreises, die das Ehepaar Zeitler viele
Jahre erfolgreich und verantwortungsvoll innehatte, wurde eine
Interimslösung gefunden. 14 Damen und Herren waren der Einladung
gefolgt, um ihre Möglichkeiten zur Mithilfe bei der im 14-tägigen
Rhythmus stattfindenden Veranstaltung anzubieten. Sie erfuhren, dass das
Ehepaar Zeitler bis zur endgültigen Lösung der Leitungsfrage für einen
sanften Übergang sorgt und bis zum Herbst bereits die Themen und
Referenten gesucht und gefunden hat. Und für die kommenden Termine ihrer
Abwesenheit haben sich "Ersatzverantwortliche" zur Verfügung gestellt.Bis zum Herbst sind weiterhin Personen gesucht, die die Nachfolge der Leitung übernehmen könnten. Es ist auch ein Team vorstellbar, dass sich nach Absprache abwechselt. Auf jeden Fall gibt es schon jetzt ein erfahrenes Team von Helferinnen und Helfer vorfinden, die die Organisation enorm erleichtert. Bitte melden Sie sich beim Pfarrbüro der Apostelkirche, um sich näher zu informieren (Tel.: 79 43 69). Brigitte Mauder |
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25.03.2012: Konzert in der Petruskirche Am
letzten Sonntag war die Petruskirche zum Gottesdienst um 10 Uhr bis auf
den letzten Platz besetzt. Ein Konzert des "kleinen Petruschors",
verstärkt durch einige Stimmen stand auf dem Programm. Es kam die
Rheinberger Messe in f-Moll für Chor und Orgel zur Aufführung,
eingebettet in den Abendmahlgottesdienst, unter der bewährten Leitung
von Frau Sigrid Ruhm. Wunderschön und auch sehr berührend. Wer wollte,
konnte einige Passagen im Gesangbuch mitverfolgen, denn die eigentliche
Messe wird in Latein gesungen. Da mir ein wenig die fachliche,
musikalische Kompetenz fehlt, kann ich nur sagen: Der kleine Chor,
bestehend aus 11 Sängern, der Dirigentin und einer Orgelspielerin, hat
gut gefallen und sicher und stimmstark gesungen.Und wer sich wundert, dass auf dem Foto nur der Chor ohne Gottesdienstbesucher zu sehen ist: Das Foto wurde während des Einsingens gemacht, um später im Gottesdienst den Genuß nicht zu stören. Angelika Kraus |
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19.03.2012: Schmetterlinge in Solln Das
war ein farbenfroher Vortrag, den uns Frau Neumann, Religionslehrerin an
der Samberger Schule, am letzten Montag in der Petruskirche zu Gehör
gebracht hat. Vor über 20 Zuhörern versetzte sie uns mit bunten Fotos
von Tag- und Nachtfaltern, die alle in Solln beheimatet sind, in die
richtige Frühlingsstimmung. Und gelernt haben wir auch noch etwas, über
die Entwicklung von Faltern vom Ei über die Raupe, die Puppe zum
fertigen Schmetterling, über die perfekte Anpassung der Faltervorstadien
an die natürliche Umgebung. Frau Neumann ist mit ihrer Kamera immer auf
Entdeckungsreise durch Solln und dem Forstenrieder Park und findet noch
die kleinsten Eier oder Raupen, die wie Blätter oder Blüten aussehen und
so geschützt sind vor Vogeln und anderen Räubern. Wundersame Namen wie
Schillerfalter, Kleiner Fuchs, Gelbringfalter, Tagpfauenauge,
Schachbrettfalter, Kaisermantel, Schwalbenschwanz oder Schönbär wurden
aufgezählt und die verschiedenen Exemplare auf prächtigen Fotos gezeigt.
Und auch über die unscheinbareren Nachtfalter wurden gesprochen und dass
diese eigentlich gar nicht so unscheinbar sind, sondern auch schöne
Zeichnungen auf ihren Flügeln aufzeigen. Also mit offenen Augen durch
Solln gehen und feststellen, dass es doch noch viele Schmetterlinge
gibt.Als erster Vortrag der neuen Reihe "Erwachsenenbildung" in der Petruskirche war das schon mal ein gelungener Einstieg. Angelika Kraus |
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18.03.1012: Sonntag Lätare und Dank an eine "Küchenschabe" Heute
war Sonntag "Lätare" , "Freuet euch" und das mitten in der Passionszeit,
vorösterliche Freude, die zeigt, dass das Leiden ein Ende haben wird.
Trotz des Weges nach Golgatha, zeigt sich in "Lätare" eine Vorahnung der
Auferstehung und der Gnade Gottes."Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. Joh 12,24". Und darüber predigte Pfarrer Müller, und zum Schluss des Gottesdienstes gab es noch eine Freude: Wir bedankten uns bei Heidi Pascher, unserer "Küchenschabe", wie sie sich selbst immer genannt hat, unserer Küchenfee, die sich aus dem Kleidermarktteam verabschiedete. Wir freuten uns natürlich nicht darüber, dass sie aufhört, sondern über all die Jahre, in denen sie uns im Mitarbeiterkreis unterstützt hat. Sie hat allen Stürmen in der kleinen Kirchenküche standgehalten und wenn es zu turbulent wurde, machte sie die Küchentür zu und sagte: "Lasst mich einfach in Ruhe meine Arbeit machen." Sie hat liebevoll den Tisch für ermattete Mitarbeiter gedeckt, Kaffee gekocht, Kuchen aufgeschnitten, Getränke verteilt, Unmengen von Geschirr gespült, und das nicht nur mit der Maschine. Sie hat sich wohl auch nicht träumen lassen, als Pfarrer Müller sie vor vielen, vielen Jahren fragte, ob sie nicht ein wenig in der Gemeinde der Petruskirche helfen möchte, dass daraus im Laufe der Zeit fast ein Vollzeitjob wurde. Und nun bekam Frau Pascher als Dank einen Strauß aus ihren Lieblingsblumen und großen Dank, aber nicht ohne das gefragt wurde, ob man sie bei "Katastrophen in Küche und Keller" wieder anfordern könne. Und sie bejahte.... Angelika Kraus |
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14.3. - 16.3. 2012: Kinder- und Jugendkleidermarkt in der Petruskirche Was
hatten wir für ein Glück zum Frühjahrskinderkleidermarkt, draußen
strahlender Sonnenschein und Frühlingswärme, so dass die Käufer Lust und
Spaß hatten, Sommerkleidchen, kurze Hosen, T-Shirts und Sandalen zu
kaufen. Und wir Mitarbeiter konnten in der Mittagspause am Donnerstag kurz vor dem großen Käuferansturm in der Sonne auf der Terrasse sitzen und uns entspannen. Helfer und Helferinnen zum Auf- und Abbau, zum Verkaufen, Sortieren, Aufhängen, Rechnen und Abstreichen der Listen waren wie immer zahlreich vorhanden. Ihnen allen gilt unser Dank. Der Erlös des Kleidermarktes, das Listengeld und die einbehaltenen 15% von jedem verkauften Teil, hätte durchaus höher ausfallen können, aber wir machen weiter. Für uns Mitarbeiter ist es trotz der Plackerei auch ein großer Spaß und sowas wie ein, in neudeutsch ,"soziales Event" in der Gemeinde und dient natürlich auch einem sozialen Zweck, Familien kommen an günstige Kinderkleidung und das vom Team "verdiente Geld" kommt der Gemeinde und auch Außenstehenden zu Gute. Fazit: Wir müssen noch mehr Werbung für unseren, von den Kunden hochgelobten, gut organisierten Kleidermarkt machen, um eine neue Klientel anzusprechen und zu gewinnen . Und bis zum Herbstkinderkleidermarkt werden wir dazu Ideen sammeln und der Leser des Notizbuches ist durchaus angesprochen, uns im "Brainstorming" zu unterstützen. Angelika Kraus |
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10.03.2012: Abendkonzert der Sollner Kantorei KMD
Ernst Hagerer führte am vergangenen Sonntag 6 Psalmen Davids und die
Musikalischen Exequien von Heinrich Schütz (1585 – 1672) auf. Die
Psalmen Davids, in denen man noch den unmittelbaren italienischen
Einfluss spürt, sollen "… zum starcken Gethön und zur Pracht" musiziert
werden, schrieb Schütz. Im Jahre 1617, zur Hundertjahrfeier des
Reformationsfestes, wurde der 136. Psalm "Danket dem Herren“
uraufgeführt. Der Komponist weilte zu dieser Zeit als "Director der
Musica“ in Dresden. Die "Musikalischen Exequien“, in deutscher Sprache gesungen, stellen analog zur "Lutherischen Deutschen Messe“ ein Gegenstück zu den lateinischen Exequien der katholischen Kirche dar. Solisten und Chor korrespondieren mit den selbstgewählten Bibelversen und Kirchenliedstrophen, die ein Graf Heinrich von Reuß noch zu Lebzeiten als Inschrift auf seinen Sarg anfertigen ließ. Beide Werke sind dem Sollner Chor und den Solisten (Barbara Kraus, Katharina Preuß, Sopran, Hubert Nettinger, Altus, Henning Kaiser, Tenor, Timo Leonard Janzen, Bass) eindrucksvoll gelungen. Das sichtlich ergriffene Publikum in der überfüllten Apostelkirche dankte es allen Mitwirkenden mit einem lang anhaltenden Applaus. Brigitte Mauder, Foto: Frank Bantleon |
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07.03.2012: Racletteabend in der Petruskirche Der
Basar der Petruskirche (November 2011) war schon lange vorbei, da wurde
in der Petruskirche nochmal auf alle ehrenamtlichen Helfer dieser
Riesenveranstaltung angestoßen und von denen dann kräftig "gefuttert",
Raclette mit allem Drum und Dran, Tradition und immer wieder schön als
"Bedankeveranstaltung" für all die Mühen und Plagen während des Aufbaus,
des Verkaufes, der Bewirtung und des Abbau des Herbstbasars mit dem
Gemeindefest. Erwähnung fanden noch einmal die Institutionen, Vereine
und Personen, die mit erwirtschaftetem Geld bedacht wurden: das
Kinderhospiz, Herrn Köfferleins Bosnienhilfe, ein deutschsprechender
Pfarrer ausTartlau in Siebenbürgen, den die Gemeinde auf ihrer
Siebenbürgenreise kennengelernt hatte. Und natürlich ist ein Teil des
Geldes für Baumaßnahmen in der Kirche und Anschaffungen, die nötig sind,
gespendet worden. Das Foto zeigt die Festvorbereitungen, Kabel für die
vielen Raclettegeräte müssen kreuz und quer durch den Gemeindesaal
verlegt werden, damit es keinen Kurzschluß gibt und wir im Dunklen
sitzen. Diesmal wurde auch ein kleiner Film von den vergangenen Basaren
gezeigt. Zusammengestellt hatte die Fotos Herr Fischer und mit Musik
unterlegt.Jeder freute sich, wenn er sich bei seiner Arbeit auf den
Bildern wiedererkannte.Angelika Kraus |
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02.03.2012: Weltgebetstag der Frauen Am
Freitag, d.2.März feierten wieder weltweit Frauen der evangelischen und
katholischen Kirchen den Weltgebetstag der Frauen. Frauen aus Malaysia
hatten die Gottesdienstordnung geschrieben und in ihren Beiträgen zu
Malaysia auch die negativen Folgen der globalisierten Wirtschaft
aufgegriffen, wie die schwierige Situation von Migrantinnen und
Asylsuchenden. Die ausbeuterischen Arbeitssituationen, denen Frauen z.B.
als Hausangestellte ausgesetzt sind oder das traditionelle
Rollenverständnis, das das Gesellschaftsbild in Malaysia noch prägt ,
wurden thematisiert. Zunehmende Islamisierungstendenzen stehen dort
einer geschlechtergerechten Entwicklung entgegen. Wir, Frauen aus der
Apostel- und Petruskirche, aus St. Johann-Baptist und St. Ansgar
entwickelten einen ökumenischen Gottesdienst mit Musik und Tanz, mit
Gebeten, Aussagen über das Land Malaysia und Bibeltexten. Eine
Bildbeschreibung des Titelbildes "Steht auf für Gerechtigkeit" von der
Künstlerin Hanna Cheriyan Varghese, das drei Personen innig verbunden
darstellt, die einer Vierten aus Dornengestrüpp helfen, zeigte uns die
vier Vertreterinnen der malaiischen Gesellschaft, die Malaiinnen,
Chinesinnen, Inderinnen und die Indigenen, die durch ihre Bewegung
auffordern:" Werdet tätig, legt eure Trägheit ab". Ein kleines
Theaterstück, das Lukas 18, 1 - 8, die Geschichte vom Richter und der
armen Witwe, veranschaulichte, dass Mut, Beharrlichkeit und Vertrauen
zum Ziel führen in Gottes Gerechtigkeit. Ungefähr 30 Gottesdienstbesucher, nicht nur Frauen, klatschen zum Schluß herzlich und wir alle, Akteure und Zuschauer , stärkten uns dann an einem malaiischen Buffet und führten gemeindeübergreifende Gespräche. Die Ökumene klappt also in Solln. Angelika Kraus |
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22.2.2012: Aschermittwochsfischessen Fasching
vorbei, die Fastenzeit beginnt und diese wurde, wie schon seit vielen
Jahren in der Petrus- und Apostelkirche Tradition, mit dem Fischessen in
der "Aumühle" in der Pupplinger Au eingeläutet. Vorher wurde ein bißchen
gewandert, am Isarkanal entlang und über die Straße zurück. Die sportliche
Aktivität dauerte etwas mehr als eine Stunde und war in diesem Jahr von
einigen Tücken begleitet, nämlich Glatteis auf dem Asphalt der Straße, das
einige zum Straucheln brachte. Aber zum guten Schluss kamen alle
wohlbehalten in dem Gasthof an, wo schon Nichtwanderer und Erkältete
sehnsüchtig warteten, damit der letzte Festschmaus vor der Fastenzeit
beginnen konnte. Pfarrer Müller, der das ganze Unternehmen, wir waren
immerhin 33 Menschen aus beiden Gemeinden, wie in jedem Jahr wieder mit
seiner Frau organisiert hatte, machte uns auf das diesjährige Motte
aufmerksam: "Sieben Wochen ohne falschen Ehrgeiz" und gab uns die
Sprüche "Maßlos ist der Drang, der Unsterblichkeit so nahe wie möglich
zu kommen" und "Das ist fürwahr das Beste im Leben, allen Dingen ein Maß
zu geben" mit auf den Weg. Wir waren uns einig, dass die leckeren Forellen
und Saiblinge ein guter Einstieg in die kommenden 7 Wochen waren, die
jeder nach seiner Sicht und Einsicht nun maßvoll gestalten kann.Angelika Kraus |
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12.02.2012: Kinderbibelspiel "Noah" in der Apostelkirche Am
Sonntag wurde in der Apostelkirche das Gemeinschaftsprojekt "Noah" von
Familienkirche und Kinderchor aufgeführt. Als Vorlage diente die
Kinderkantate "Die große Flut“ von Günther Kretzschmar. Die szenische
Darstellung der biblischen Geschichte von Noah wurde hervorragend
umgesetzt von begabten und engagierten Müttern, Vätern und natürlich
Kindern. Deren anfängliche Zweifel, ob ihr Vater bzw. Großvater den
Auftrag Gottes, mitten in der Wüste ein Schiff zu bauen, nicht doch
missverstanden hatte, wurden freilich schnell ausgeräumt. "Vertraut auf
Gott“ sprach Noah zu ihnen und sie bauten und werkelten, und gerade noch
fanden alle Platz im großen Boot, als der große Regen kam.Ein eindrucksvolles Vergnügen für alle Beteiligten und alle Gäste. Brigitte Mauder |
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29.01.2012: Kinder- und Krabbelgottesdienst in der Petruskirche Zum
Ende des Weihnachtskreises, am letzten Sonntag nach Epiphanias, gab es in
der Petruskirche wieder einen gemeinsamen Kinder- und Krabbelgottesdienst
mit dem Thema "Die Taufe Jesu". Wir, das Team um Frau Pfarrerin Bach,
hatten die Taufszene am Jordan mit Egli-Figuren und Kettüchern
nachgestellt. Die Kindergottesdienstkinder gingen nach dem ersten
gemeinsamen Lied mit Frau von Hahn und Frau Barth in den
Kindergottesdienstraum, um dort über die Taufe zu sprechen, und wir
anderen feierten im Kirchenraum einen Krabbelkindergottesdienst mit der
Geschichte von Jesus und Johannes dem Täufer und einem Segen für alle
Kinder, ausgesprochen von den Eltern oder Großeltern, aufgeschrieben auf
eine gemalte Hand als Segenshand Gottes. Zum Abschluss, nach Saft und
Keksen, bestaunten viele Kinder noch unsere Egli-Krippe mit all den Tieren
im Foyer, bevor sie morgen abgebaut wird.Angelika Kraus |
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22.01.2012: Weihnachten ist vorbei... Am
22.1. hielt Frau Pfarrerin Bach den Sonntagsgottesdienst in der
Petruskirche und kündigte schon zu Beginn an, dass nach dem Gottesdienst
der Christbaum abgeschmückt werden sollte. Erstmal ging ein Raunen durch
die Reihen. Viele dachten wohl an die schwierige Aufgabe, die elektrischen
Kerzenketten zu entwirren, den verschiedenen Schmuck von Glaskugeln,
Strohsternen und Holzherzen auseinander zu sortieren und besonders an die
vielen Tannennadeln, die man wieder in Haaren und Kleider haben würde.
Aber Alles war gut vorbereitet. Es gab verschiedenste Kisten für den
Baumschmuck, Herr Wimmer und Frau Bach erbarmten sich der verhedderten
Lichterketten, andere bestiegen die Leiter, um Sterne und dergleichen
"runterzuholen", und mit einer großen Astscheren wurde der Christbaum in
handliche Stücke zerlegt und in Tüten verpackt, zum späteren Abtransport
durch Herrn May. Und um die Kirche wieder "weihnachtsfrei" zu bekommen,
was aber nicht heißen soll, dass keine Weihnachtsfreude mehr in unseren
Herzen wohnt, wurde der Herrenhuter Stern mit einem gewaltigen Klettertrip
von der Kirchendecke geholt und auch die Krippe vorsichtig eingepackt.Nach gründlichen Ausfegen zeigte sich der Kirchenraum wieder in seinem "Alltagsgewand". Angelika Kraus |
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20.01.2012: Ökumenischer Gottesdienst für die Einheit der Christen Am
Freitag, d. 20.1. fand in der Petruskirche der ökumenische
Einheitsgottesdienst aller vier Sollner Kirchen für katholische und
evangelische Christen statt. Frau Pfarrerin Bach und Herr Pfarrer Neidl
gestalteten diesen Gebetsgottesdienst, und viele katholische und
evangelische Christen von St. Ansgar, St. Johann Baptist, der
Apostelkirche und der Petruskirche folgten dem Aufruf, für die Einheit der
Christenheit zu beten. In den Fürbitten, die von mehreren Mitgliedern der
vier Kirchen verlesen wurden, erinnerte man sich an alle Menschen dieser
Welt und es wurde um Frieden und Gemeinsamkeit gebetet. Auch des kürzlich
verstorbenen Pfarrers Herrn Nicklbauer, der früher in St. Johann Baptist
wirkte, wurde mit herzlichen Worten und Beileidsbekundungen gedacht. Im
Anschluss dieses Gottesdienstes wurde in das Foyer der Petruskirche, das
sich in seiner Beschaulichkeit und Größe für solche Veranstaltungen
anbietet, auf ein Glas Sekt geladen und es fand ein reicher
Meinungsaustausch zwischen katholischen und evangelischen
Gottesdienstbesuchern statt.Angelika Kraus, Foto Rainer Köfferlein |
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Januar 2012: Noch eine Krippe in der
Petruskirche In
der Petruskirche hat es in diesem Jahr in der Weihnachtszeit noch eine
2. Krippe gegeben, nämlich eine Krippe aus Egli-Figuren. Nun fragt sich
der geneigte Leser natürlich: "Was um Alles in der Welt sind Egli-Figuren?"
Erklärung: Das sind biblische Erzählfiguren verschiedener Größen (30, 50
und 70 cm). Sie haben kein Gesicht, um sie vom Ausdruck her nicht
festzulegen. Gefühle und Absichten werden durch Biegen des Köpers und
Gesten der Arme und Hände ausgedrückt. Eine Gruppe aus der Kinderarbeit
der Petruskirche hat vor längerer Zeit diese Eglis in einem entsprechenden
Kurs selbst hergestellt. Sie bestehen aus einem Sisaldrahtgestell
(Beweglichkeit), einem Hartschaumkopf (nur Profil), Bleifüßen
(Standfestigkeit), beweglichen Händen und sind mit Stoff überzogen, mal
hell, mal dunkel (ländertypisches Aussehen), haben Haare aus verschiedenen
Materialien und tragen selbstgefertigte Kleider. Allerlei Zubehör, Tiere,
Alltagsdinge, die zum biblischen Geschehen passen, vervollständigen die
dargestellten Szenen. Die Figuren werden im Kinder- und
Krabbelgottesdienst zur besseren Anschaulichkeit von biblischen
Geschichten verwandt und sind gerade bei den Kindern sehr beliebt.
Krabbel- und Kindergottesdienstteammitarbeiter der Petruskirche benutzen
die Eglis gerne und können so ihre Kreativität und Ihren "Spieltrieb"
ausleben. In der Apostelkirche gibt es übrigens noch einen viel größeren
Fundus an diesen Figuren mit noch viel mehr phantasievollem Zubehör.Angelika Kraus, Foto Rainer Köfferlein |
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