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Evangelische Kirche München SollnEvangelische Kirche München Solln

Frohe Ostern! – Herzlich willkommen!

Evang.-Luth. Kirchengemeinde München-Solln
ist ohne den Evangelischen Verein - den diakonischen Verein – nicht zu denken.
Kindergruppen, Seniorenveranstaltungen sind z.B. gemeinsam getragen.
Gerne sind wir für Sie da! Sprechen Sie uns an: Pfarrerinnen/Pfarrer     Diakonischer Verein

Der biblische Spruch für den Monat April:
"Christus ist Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung." (Herrenhuter Losungen 2021)
Zu finden im Kolosserbrief, im Neuen Testament, dort im 1.Kapitel, 15. Vers. (Kol 1,15)

Christus ist Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung.

In der Gemeinschaft derer, die sich Jesus dem Christus anvertrauen, sind wir global, international.
Die Kulturgeschichte aus der unsere Überlieferungen stammen, führen uns in den antiken Mittelmeerraum. Wir kommen in Kontakt mit vielen Kulturen, z.B. Assyrer, Ägypter, Babylonier, Juden, Griechen, Römer … . In diesen Kulturraum hinein, vor nahezu 2000 Jahren, wurde zu allererst das Bekenntnis zu Jesus, dem Christus vermittelt. Die Antworten mussten für diese Menschen aus unterschiedlichen Kulturen verständlich sein.

Die Frage: Wer ist denn dieser Jesus? Ist in christlicher Gemeinde wesentlich.
Für den Schreiber des Kolosserbrief ist das klar: Er ist 1. Der Herr, (dem man zu gehorchen hat), der "Kyrios", damit können nicht nur die Römer etwas anfangen. 2. Jesus ist der von Gott "Gesalbte", der spirituell autorisierte Leiter, der "Christos", das spricht Menschen mit jüdischem Hintergrund an. Dazu formuliert der Verfasser des Kolosserbriefes mit obigem Satz: Er ist "Bild/Ebenbild/Abbild" des unsichtbaren Gottes, dem die Griechen Altäre bauten. Dazu wird er als "Erstgeborener der Schöpfung" bekannt.

In diesem Monat begehen wir als christliche Glaubensgemeinschaft große Ereignisse. Gründonnerstag, der Tag an dem aus jüdischer Mahlgemeinschaft beim Passamahl (Pessach), die christliche Mahlgemeinschaft erwächst. Der Verräter ist und isst mit am Tisch. Es geht in Folge um Freundschaft, Gefolgschaft, Versagen, Aufruhr, Hingabe, Friedfertigkeit, Fahnenflucht, Einsamkeit, Angst, Freude, Niederlage, Sieg, Liebe, Tod, Leben, Verrat, Macht, Loyalität, Vertrauen und noch vieles mehr. Zwischen Palmsonntag, dem Einzug Jesu in Jerusalem und dem Ostersonntag "Er ist auferstanden!"

Wenn Sie mich fragen, dann ist mir Jesus, der Christus, der, der mich ins Vertrauen hineinnimmt. Ihm vertraue ich gern. Warum kann ich ihnen fast nicht sagen. – Ist einfach so! Er holt mich in das Vertrauen in Gott und die Menschen und manchmal ist da gar kein Unterschied.

In ihm tritt mir der entgegen, der so ganz und gar vertraut – auch mitten in der so bewegenden Geschichte. Er gibt sich vertrauend hin. Da gibt es Spott und Hohn von den einen, dankbare Anerkennung von anderen, Funktionalisierung für eigene Machtinteressen von wieder anderen ... und er, er geht den Weg des Vertrauens.

Mir wird bei alledem immer wieder bewusst: Das Bekenntnis formuliert sich in und mit dem, der in Kontakt mit ihm, Jesus, dem Christus kommt. – Anders geht’s ja auch nicht.

Guten Kontakt wünsche ich Ihnen mit sich selbst und zu dem, der Sie einlädt dem zu vertrauen, von dem wir alle kommen und zu dem wir alle gehen. So leuchtet mir durch Ihn etwas von der unsichtbaren Gottheit Gottes in mein Leben. So wird er mir zu dem, dem ich gerne folge. Ob ich nun Freund, Bruder, Vorbild, Christus, Erstgeborener der Schöpfung, oder Herr sage. Er ist mein Weg.

Lassen Sie uns in gutem, lebendigem Gespräch/Kontakt miteinander und mit ihm bleiben.

Heute mit dem Ostergruß:

"Christus ist auferstanden."

"Er ist wahrhaftig auferstanden."

Ihr Dekan Pfarrer Christoph Grötzner

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