Impulse & Berichte


Dekan Christoph Grötzner

Dekan Christoph GrötznerNach seinem Herzinfarkt und langem Krankenstand ist Pfarrer Christoph Grötzner seit dem 1. Oktober wieder im Dienst. Seinen „Lernauftrag“ begreift er im Rahmen des „Liebesgebotes“ … „… wie Dich selbst.“ – Es ist ihm für sich ein Anliegen, achtsamer mit sich selbst zu sein. Das bedeutet, dass das Eine oder Andere nicht möglich ist oder länger dauert. Eine beherzigenswerte Haltung für sehr viele Zeitgenossen und Zeitgenossinnen!


Pfarrerin Christina Ehring

Pfarrerin Christina EhringNach einem Jahr Elternzeit bin ich seit September wieder als Pfarrerin für Sie da, wie schon zuvor auf einer halben Stelle. Meine Arbeitsschwerpunkte neben Seelsorge, Gottesdiensten, Taufen und Beerdigungen bleiben weiterhin die Kinderkirche, Religionsunterricht in der Schule und in diesem Jahr auch der Konfirmandenkurs. Ich freue mich immer, wenn Sie Kontakt mit mir aufnehmen – gerne auch ohne konkreten Anlass.


Liebe Gemeinde,

Dekan Christoph GrötznerDie Welt ist nicht so, wie wir sie gerne hätten. Deswegen sehnen wir uns wohl nach Rettung, Erlösung, Heil und Heilung.

Unsere Krippe zu Hause wächst seit über 30 Jahren jedes Jahr um eine Figur. Da ist Pilatus, der das Urteil spricht. Da thront König Herodes, der Kindermörder. Ein Kreuz mit einem Leichnam steht für die unzähligen Hingerichteten. Die Römer waren nicht zimperlich. Auch ein römischer Soldat schaut sich um. „Er kam in sein Eigentum und die Seinen nahmen ihn nicht auf“ (Joh 1,11).

Für diesen Satz aus dem Johannes-Evangelium steht einer in abwehrender Haltung da. Mitten in den Bedingungen dieser Welt ist das Heil gegenwärtig, dort kommt es zur Welt. Wir sind über die Jahre selbst zu lebenden Figuren in mitten unserer Krippe geworden. Wir sind selbst Teil des Geschehens. Mitten in den Bedingungen dieser Welt, ob sie mir nun passen oder nicht, klingt es: „Fürchte Dich nicht!"

Dieses „Fürchte Dich nicht“ – „Sei getrost und unverzagt“ begleitet mich. Ob ich Maske trage, in der Notaufnahme in Großhadern … und wenn ich mit der Gemeinde Gottesdienst feiere. Aus diesem Zuspruch lebe ich auch in Corona-Zeiten. Dieser Zuspruch gilt auch im Sterben.

„Fürchtet Euch nicht! …; denn euch ist heute der Heiland geboren.“ (Lukas 2,10+11)

Den Menschen in den Slums dieser Welt, in den Flüchtlingslagern.
Den Menschen unter den Brücken, in den Pflegeheimen.
Den Menschen, die einfach Angst haben, die in ihrer Einsamkeit ersticken.
Den Menschen, denen Naturgewalten alles nehmen, in Todesfurcht.

… „Fürchte Dich nicht.“
Auch wenn Sie sich fürchten, Ihnen gilt: „Fürchte Dich nicht!“ Nichts, gar nichts, überhaupt nichts kann Dich jemals von der Liebe Gottes trennen, die uns verbürgt ist in Jesus, dem Christus, dem Kind in der Krippe, dem Mann am Kreuz. (vgl. Römer 8,38+39)

Als "Christoph", als Christus-Träger, verstehe ich mich. Im Hohen wie im Tiefen vertraue ich: „Fürchte Dich nicht! Denn siehe, Euch ist der Heiland geboren.“ - Mit dieser Botschaft bin ich gerne wieder da nach langer Zeit und Krankheit.

Herzlichen Dank für alle guten Gedanken, Gebete, liebevolle Zeichen! Danke. Ein gesegnetes Fest wünsche ich Ihnen, „Fürchte Dich nicht!"

Ihr Christoph Grötzner


Liebe Gemeinde,

Cornelia AlbertIm letzten Gemeindebrief hatte ich noch geschrieben, dass langsam, aber sicher, die Normalität zurückkehrt. Das stimmt nun leider schon nicht mehr. Im November sind wir dazu aufgerufen, dem „Lockdown Light“ Folge zu leisten um die „Infektionswelle zur brechen“ und um einer Überlastung unseres Gesundheitssystems entgegenzuwirken.

Der Kirchenvorstand hat darauf reagiert und trifft sich nun auch wieder auf elektronischem Wege. Die Landessynode, die sich aufgrund von Corona auch erst verspätet, im September 2020 konstituieren konnte, hat inzwischen auch die gesetzliche Grundlage für elektronische Sitzungen beschlossen. Außerdem haben wir auch das Gemeindeleben wieder auf Gottesdienste in verschiedenen Formen reduziert.

Wenn Sie diesen Gemeindebrief in Ihren Händen halten, steht die Advents- und Weihnachtszeit vor der Tür. Wir alle fragen uns, wie diese besondere Zeit dieses Jahr aussehen wird. Auch der Kirchenvorstand hat sich intensiv mit dieser Frage beschäftigt. Wie Sie diesem Gemeindebrief entnehmen können, haben wir trotz allem ein vielfältiges Angebot an Gottesdiensten vorgesehen. Wir hoffen, dass für alle etwas dabei ist und laden Sie herzlich dazu ein, sich auf die ein oder andere Alternative zu den traditionellen Gottesdiensten zu Weihnachten einzulassen. Aufgrund der aktuellen Situation können wir in diesem Jahr leider auch den beliebten Mitarbeiteradvent nicht anbieten.

Der Kirchenvorstand hat beschlossen, allen Mitarbeitenden als Dank für ihren Einsatz für unsere Gemeinde in diesem Jahr ein Geschenk zukommen zu lassen. Lassen Sie sich überraschen!

Der Kirchenvorstand freut sich über die Rückkehr unseres Dekans und geschäftsführenden Pfarrers Christoph Grötzner sowie über die Rückkehr von Pfarrerin Christina Ehring aus der Elternzeit. Gleichzeitig danken wir Pfarrerin Regina Hallmann für die Übernahme der Geschäftsführung währen der Abwesenheit von Dekan Grötzner. In diesem Zusammenhang darf ich berichten, dass der Kirchenvorstand mich auf seiner Sitzung im Oktober zur Vorsitzenden des Kirchenvorstands gewählt hat. Bisher war Dekan Grötzner der Vorsitzende des Kirchenvorstands. Sein Stellvertreter bzw. zweiter Vorsitzender war Matthias Doepner, der nun auch mein Vertreter ist.

Nun bleibt mir nur noch, Ihnen eine gesegnete und gesunde Advents- und Weihnachtszeit zu wünschen!
Cornelia Albert


Dr. Jörg Rehm, der neue Vorstand der „Sollner Sonntagskonzerte“

Dr.-Ing. Jörg RehmIm vergangenen Jahr ist der Vorsitzende unseres Vorstands, Dr. Otto Dibelius, auf eigenen Wunsch aus dem Amt ausgeschieden. Für sein langjähriges Engagement möchten wir ihm von Herzen danken. Ich bin daraufhin dem Wunsch einiger Kolleginnen und Kollegen aus dem Vorstand nachgekommen und habe mich zur Wahl zum neuen Vorsitzenden aufstellen lassen. Dieses Amt habe ich nun seit Mai 2019 inne.

Es wird nun Zeit, dass ich mich auch der Gemeinde kurz vorstelle. Ich bedanke mich bei der Redaktion, die mir diese Möglichkeit einräumt. Als geborener Schwabe lebe ich nun schon seit 26 Jahren in München und ebenso lange bin ich aktives Mitglied unserer Kantorei. Nur wenige Jahre später wurde ich auch Mitglied des Ensembles „Blue Harmonists“, das vielen von Ihnen bekannt sein dürfte. Im Beruf bin ich als Architekt in der Denkmalpflege tätig. Die Musik ist fester Bestandteil meines Lebens und ich freue mich, als Vorsitzender des Vereins Sollner Sonntagskonzerte einen kleinen Beitrag dazu leisten zu dürfen, dass die Qualität der Kirchenmusik in unserer Gemeinde angemessen unterstützt werden kann.

Die Kirchenmusik ist und bleibt ein Grundpfeiler unseres religiösen Selbstverständnisses. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir nach der Pandemie wieder an unvergessliche kirchenmusikalische Erlebnisse der Vergangenheit anknüpfen können.

Die zurückliegenden Jahre haben gezeigt, wie souverän und geeint die Gemeinde der Apostelkirche mit Krisensituationen umgeht. Von der Sicherung der Kantorenstelle durch die Einrichtung der Stiftung Zukunft Solln bis hin zur Bewältigung der dringend notwendig gewordenen Orgelsanierung wurden große Aufgaben gemeistert.

Ich hoffe für die Zukunft darauf, dass Ihr Interesse an der Kirchenmusik als Mitglied der Kirchengemeinde nicht nachlässt und Sie die Kirchenmusik weiter nach Kräften unterstützen.
Dr.-Ing. Jörg Rehm


Nachruf Marianne Zeitler

Marianne ZeitlerMarianne Zeitler hat vor einigen Wochen nach langer Krankheit im Kreise ihrer Familie ihren irdischen Abschied genommen.
Als 6-Jährige in Kriegszeiten kam die gebürtige Berlinerin nach Lermoos, ein Überlebensort und ein Zufluchtsort fürs ganze Leben. Die Nachkriegszeit erlebte sie in Frankfurt am Main. Von dort führte sie ihr Weg zum Studium nach München, wo sie auch ihren Ehemann Ulrich kennenlernte.
Nach ihrer Tätigkeit als Englischlehrerin und Russisch-Übersetzerin engagierte sie sich im Seniorenkreis, ein Glücksfall für unsere Kirchengemeinde. Sie lud Geburtstagskinder zum Nachmittagskaffee zu sich nach Hause ein. Sie sorgte jahrzehntelang für interessante Referenten im Seniorenkreis und hatte zu jedem Anlass Filme anzubieten. Marianne Zeitler hatte die besondere Fähigkeit, mühelos auf andere zuzugehen, sich in deren Lebensumstände hineinzuversetzen und im kleinen und im größeren Kreis ein kreatives Miteinander zu schaffen.
Daneben spielte die Musik eine wichtige Rolle: Zwei Streichquartette, aktiv in der Sollner Kantorei – viele Jahre und natürlich auch mit organisatorischen Aufgaben.
Unsere Gemeinde ist Marianne Zeitler zu großem Dank verpflichtet für ihren treuen und außerordentlichen Einsatz! So bleibt sie vielen Sollnern in liebevoller Erinnerung.
von Brigitte Mauder


Diakon Sascha Kuntze zum 1.2.2021 Dekanatsjugendreferent im Frankenland

diakon kuntze„Ich habe ihn lieb gewonnen und schätzen gelernt und nicht nur ich“, so mein persönliches Statement zum Kollegen Diakon Sascha Kuntze. Eine große Aufgabe hat er furchtlos mit Charme und Verve aufgenommen. Eine halbe Stelle für Kinder und Jugendliche in unserer Kirchengemeinde in Solln, dazu eine halbe Stelle in Taufkirchen. Achtsam und mit großem Einfühlungsvermögen erlebe ich Sascha Kuntze im Team der Hauptamtlichen. Ideenreich, kontaktfreudig, liebevoll, tatkräftig in seinem Arbeitsbereich. Ob bei Kinderaktionen, den Kindernachmittagen, Jugendfreizeiten, Zoom-Frühstück, Konfirmandentreffen … Sascha hat sich die Herzen erobert. Von seinen Konfirmations- Gottesdiensten sind Gottesdienstbesucher* innen begeistert.
Wir wünschen Sascha Kuntze im Frankenland als Dekanatsjugendreferent Gottes Segen und freuen uns mit ihm, dass er dort seine Liebe gefunden hat zu der es ihn zieht, zu der er zieht …

Es ist geplant, Sascha Kuntze am 30. Januar um 17:00 Uhr in der Apostelkirche zu verabschieden. Merken Sie sich den Termin schon mal vor und informieren Sie sich über die Details auf unserer Webseite.


Vorsitzende des Kirchenvorstandes Cornelia Albert

Cornelia Albert„1. Vorsitzende im Kirchenvorstand der Evang.-Luth. Kirchengemeinde München- Solln“. Schon im Januar 2019, bei der Wahl der Vertrauensleute des Kirchenvorstandes hatte Dekan Christoph Grötzner die zur Wahl stehenden Vertrauensleute gebeten, sich zu überlegen, ob sie nicht den Vorsitz des Kirchenvorstandes übernehmen wollen.
Seit dem 28.10.2020 ist es so weit. Cornelia Albert greift dabei auf ihre lange Erfahrung in kirchlichen Ehrenämtern, in der Dekanatssynode, im Kirchenvorstand, in der Ökumene zurück. Zusammen mit Matthias Doepner, dem 2. Vorsitzenden und Christoph Grötzner, dem geschäftsführenden Pfarrer bereitet sie die Sitzungen vor, leitet diese und steht in der Öffentlichkeit für die Belange des Kirchenvorstandes ein. Die Rechtsgeschäfte, wie z.B. Personalführung und Siegelführung bleiben dem geschäftsführenden Pfarrer vorbehalten.


Die Kinder unserer Gemeinde sagen DANKE!

Die Kinder unserer Gemeinde
sagen DANKEKinder groß und klein lieben unseren Gemeindegarten der Apostelkirche.

Das ganze Jahr über kümmert sich Herr Schiede rührend um das Wohl der Pflanzen, den Rasen, Reparaturarbeiten und er passt auf, dass alles sicher ist, vor allem für unsere Kleinsten in der Gemeinde. Durch seinen beherzten Baum- und Buschrückschnitt hat unser Garten in jede Richtung wieder an Größe gewonnen.

Der Sandkasten mit den schönen, großen und sehr schweren Bohlen war in die Jahre gekommen und so bekamen die Kinder, dank Herrn Schiedes unermüdlichen Einsatzes, nicht nur eine neue Einfassung, sondern auch frischen, sauberen Sand und nicht zu knapp! Mit Hilfe von ein paar Jugendlichen wurden ca. 1,5 Tonnen Sand direkt vom Großlieferanten abgeholt und in den neuen Sandkasten geschaufelt.

Ein geräumiges Holzhaus für Schaufeln, Eimer, Schubkarren und alle bunten Förmchen steht nun auf einem stabilen Fundament und erfreut unsere Spielgruppenkinder. Bei Wind und Wetter spielen sie jeden Tag in unserem Gemeindegarten und sagen:

Danke für all die wundervollen Neuerungen im Garten!
Hilde Konle