Sonstige Veranstaltungen

Achtung: Auf unbestimmte Zeit sind sämtliche Termine wegen der Corona-Epidemie abgesagt oder werden verschoben!
Bitte informieren Sie sich bei den Kontaktpersonen oder in den Pfarrämtern ob hier ausgeschriebene Termine tatsächlich stattfinden.
Danke für Ihr Verständnis.


Meditativ in die Karwoche – Ein Tag der Stille
Palmsamstag, 4. April 2020, 10-17 Uhr
Petruskirche Parkstadt Solln

Die Karwoche gehört zu den stillen Zeiten im Kirchenjahr. Deswegen laden wir Suchende und Geübte zu einem meditativen Tag des Schweigens ein. Schritt für Schritt werden die Teilnehmenden angeleitet und behutsam in die äußere und innere Ruhe geführt; dabei helfen Körper- und Atemübungen, aufrechtes Sitzen und Gehen im Raum und in der Natur und kurze Austauschrunden. Vorerfahrung ist nicht nötig; Geübte können ihre Meditationspraxis vertiefen. Der Tag steht in der Tradition des ostkirchlichen Herzensgebets, dessen Ziel die allmähliche Verbindung von Atem und einem inneren Wort (wie zum Beispiel dem Namen „Jesus der Christos“) ist. Beim Mittagessen, das wir schweigend einnehmen, teilen wir mitgebrachte Speisen. Für Getränke wird gesorgt. Begleitung durch Pfarrer i.R. Andreas Ebert, ehemaliger Leiter des Spirituellen Zentrums St. Martin, und Katharina Grötzner, Leiterin der beiden Kontemplationsgruppen in der Apostelkirche, die sich regelmäßig zum Meditieren treffen.
Der Teilnehmerbeitrag beträgt € 25,-.
Bitte um Anmeldung bis 25. März bei Katharina Grötzner,
per E-Mail: katharina.groetzner@elkb.de,
oder Tel.: 0171 363 86 55


Kontemplatives Gebet Meditation in Stille
unter Anleitung, zu der Jede/Jeder herzlich willkommen ist
dienstags: 19:30 - 20:40 Uhr
mittwochs 7:50 – 9:00 Uhr

(in den Ferien nach Absprache)
Im Gemeindesaal der Apostelkirche, Leitung: Katharina Grötzner (0171 363 86 55) und Andreas Ebert Ablauf: Zum Ankommen eine Körperübung, die z.B. zum „sich erden“ oder zur „inneren Ausrichtung“ verhilft. 20 Minuten „Sitzen“ in Stille. Langsames Gehen in Konzentration für jeden Schritt. 20 Minuten „Sitzen“ in Stille mit Impulstext. Gemeinsamer Abschluss mit dem „Vater Unser“.


Osternacht in Solln
Warum sind wir Christen?
Wegen jener einen Nacht. Vor 2000 Jahren war sie, in Jerusalem. Was genau und wie es in jener einen Nacht geschehen ist, das bleibt im ewigen Geheimnis Gottes verborgen. Das Matthäusevangelium berichtet im 28. Kapitel nur, dass ein Erdbeben kam, dass ein Engel erschien, den Stein vor dem Grab wegwälzte, und dass die römischen Wachen in Ohnmacht gefallen sind. Die Vertreter der Besatzungsmacht haben angesichts der Macht Gottes ihre Macht verloren. Ein paar Frauen, die nach Matthäus ebenfalls am Grab Wache hielten, verkündete der Engel: „Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten sucht. Er ist nicht hier. Er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stelle, wo er gelegen hat; und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern, dass er auferstanden ist von den Toten! Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen.“ (Matthäus 28, 2 – 7) Und diese eine Nacht vor 2000 Jahren in Jerusalem ist zum Grundereignis unseres Glaubens geworden. Darum feiern Christen diese Nacht der Nächte auf besondere Weise.


Pfingsten hat was
In der Pfingsterzählung heißt es: „Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen” (Apg 2,3). Anders ausgedrückt: Entbrannt sein, für etwas Feuer und Flamme sein, oder: Menschen, die der Heilige Geist packt, haben Strahlkraft. Viele sehen im Pfingstereignis die Initialzündung!
Eine Initialzündung hatten wir mit unseren Pfingsttorten in der Petruskirche und im Garten der Apostelkirche 2019 auch. Bei Sonne und angenehmer Temperatur an einer langen Tafel, gab es gute Gespräche und wunderschöne, leckere Torten. Dieses Jahr laden die Kirchen erneut nach dem Pfingstgottesdienst zur Pfingsttorte ein, die wir gemeinschaftlich fertigstellen möchten.
Am Samstag, 30. Mai im Gemeindesaal Petruskirche ab 15 Uhr belegen, verzieren und schmücken wir die Torten. Wir freuen uns auf jede Unterstützung, wer dabei sein möchte, melde sich bitte in den Pfarrämtern an oder schreibe an
Sollner.Pfingsttorten@gmail.com


Musikalischer Ausklang
Den Monat mit einem spirituellen, musikalischen Genuss ausklingen lassen. In der Apostel-Petrusgemeinde halten wir, Organistin Sabine Maier, KMD Ernst Hagerer und Dekan Christoph Grötzner besondere Formen für Sie bereit. Sie können einfach nur genießen oder auch mitmachen. Das Genuss- und Mitmachformat sind die Abendfeiern.
Orgelvespern: Eine halbe Stunde sich von Orgelklängen verzaubern lassen, dazu Stille, Lesung, Lied, Gebet und Segen.
Abendfeiern: Etwa eine Stunde mit Liedern aus der Liedersammlung „Ein Segen sein“. Gemeinschaft erleben: Weil Singen Freu(n)de macht. Immer mit verschiedenen musikalischen Gästen.
Musikalisches Schmankerl: Das „Überraschungsei“ mit viel Musik (u.a.durch den Chor der Petruskirche) gefüllt.
Musikalischer Ausklang Evanglisch Solln München


Jubiläum – silberne und goldene Konfirmation

Sind Sie 38 - 40 Jahre alt?
Oder 63 – 65 Jahre? Dann wurden sie vermutlich vor 25 Jahren beziehungsweise vor 50 Jahren konfirmiert. Wissen Sie noch, wo das war? Und wie Ihr Konfirmationsspruch heißt?
Nein, das ist jetzt keine Prüfung! Sondern für die, die ihn vergessen haben, eine Einladung, sich auf die Suche nach dem Konfirmationsspruch zu machen. Manche wissen ihn auswendig und er ist eine Art Leitwort für sie geworden.
In manchen Gegenden gehört es zur Tradition, das silberne und goldene Konfirmationsjubiläum mit einem besonderen Gottesdienst zu feiern.
Wir möchten das in diesem Jahr auch tun: Alle, die vor 25 oder 50 Jahren konfirmiert wurden, unabhängig davon, ob das hier in Solln war oder an einem anderen Ort, laden wir herzlich ein zum Konfirmations-Jubiläums-Gottesdienst am Sonntag, den 21. Juni 2020 um 10:30 Uhr in der Apostelkirche.
Weil wir wissen wollen, mit wieviel Jubilarinnen und Jubilaren wir rechnen dürfen, bitten wir darum, dass Sie sich vorab im Büro bei Frau Becker anmelden,
Tel. 089 120 22 99 10 oder perEmail: pfarramt.apostelkirche.m@elkb.de.
Wir freuen uns auf ein schönes Konfirmationsjubiläum!
Ihre Pfarrerin Regina Hallmann


Integration, wie geht das?

Diese Frage stellen sich viele, die zu uns geflüchtet sind. Integration ist ein langer Weg, der aus vielen kleinen Schritten besteht.
Unserer Gemeinde ist es wichtig, dabei zu helfen.
Eine syrische Flüchtlingsfamilie aus Aleppo, Eltern und drei Kinder, eine Familie von Jesiden mit fünf Kindern aus dem Irak und eine Familie mit acht Kindern aus Afghanistan werden von unse- rer Gemeinde materiell und mit Tipps und Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt. Das können wir auch dank Ihrer Spenden auf das Flüchtlingskonto der Gemeinde!
Der syrische Vater ist Fliesenleger und will sich in diesem Beruf auf längere Sicht selbstständig machen. Wir haben ihm also zwei Fortbildungen finanziert, eine Autoreparatur, er braucht das Auto beruflich, Winterreifen - und den Kindern kleine Weihnachtsgeschenke gemacht.
Der Vater der Jesidenfamilie, er ist Geologe, hat gerade seine B2 Sprachprüfung (sehr fortgeschritten) bestanden. Wir haben ihm Fahrstunden bezahlt, weil ein Führerschein für einen zukünftigen Job wichtig sein könnte. Für Geologen sind die Stellenangebote eher rar …. Die älteste Tochter der Familie hat im September 2019 eine Lehre bei einem Zahnarzt begonnen und die Gemeinde hat ihre Berufskleidung bezahlt. Der Jüngste bekam zur Einschulung eine gefüllte Schultüte von uns und die Älteste ein Geschenk zum gelungenen Schulabschluss. Bei beiden Feiern durfte ich dabei sein.
Hayat, die Mutter, bedankt sich auf ihre Weise und versorgt uns bei Festen in der Gemeinde immer wieder mit tollen Torten und selbstgebackenem Brot. Eine Ehrenamtliche, Sigrid Ruhm, gibt Hayat jede Woche Sprachunterricht, zusätzlich zum Deutschkurs und hat ihre Schülerin nun bis zum B1 Sprachabschluss gebracht. Für die Familie aus Afghanistan hatten wir im letzten Jahr Möbel organisiert und diese in die Unterkunft in Berg-am-Laim gebracht.
Der Vater sucht nun eine Arbeit, auch sind die größeren Wohnungen preiswerter als in der Stadt und die Familie kann wieder zusammenziehen. Und natürlich werden auch die Bewohner der Unterkunft in der Hofmannstraße immer wieder mithilfe von gespendeten Geldern unterstützt: Durch die wichtige Aufgabe der Hausaufgabenbetreuung z.B. und den „Nikolaus“, der am 6.12. den Kindern (knapp hundert!) Geschenke brachte.
Sie sehen also, Spendengelder sind gut angelegt, unter dem Motto: Integration! Wenn Sie helfen wollen:
Evangelisch-Lutherische Kirche Solln,
IBAN: DE76 7019 0000 0001 9449 91
Verwendungszweck „Flüchtlinge“.
Herzlichen Dank!
Angelika Kraus