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"Berichte"

Impulse und Neuigkeiten aus unserer Kirchengemeinde


 

Leitartikel

 

 

Pentekoste

Pentekoste

„Pentekoste“. Das klingt, mit ein bisschen Fantasie, schon ein bisschen wie „Pfingsten“. Wie die meisten Feste des Christentums hat auch das Pfingstfest seine Wurzeln im Judentum. Im Judentum wird das Fest „Schawuot“ 50 Tage nach Pessach gefeiert. Und das Pessachfest, mit dem Passalamm und den ungesäuerten Broten, als Erinnerung an den Auszug aus Ägypten, hat Jesus mit seinen Freunden gefeiert (Markus 14,1ff), bevor er gekreuzigt wurde. – Dann, 50 Tage später dieses Fest, Pentekosté, Pfingsten. Das griechische Wort pentekosté heißt „der fünfzigste“. Nach 7 * 7 Tagen = 49, dieser fünfzigste Tag.

So kommt es, dass wir 7 Wochen nach Ostern, das ganz eng mit dem Pessachfest verbunden ist, das Pfingstsfest, das 50-Tage-Fest feiern. Als die Freunde Jesu sich zu diesem Schawuotfest, dem Fünfzigstentagfest, in Jerusalem einfanden, geschah jenes Ereignis, von dem die Apostelgeschichte (Apg 2) erzählt. Menschen aus der ganzen bewohnten Welt (Apg 2,9-11), zumeist Jüdinnen und Juden und wohl auch Touristen der Antike, hielten sich in Jerusalem auf (Apostelgeschichte 2). Dann passiert das „Merk“-würdige. Trotz unterschiedlichster Sprachen entsteht ein gemeinsames „Verstehen“. „Wir hören sie in unseren Sprachen die großen Taten Gottes verkünden.“ (Apg 2,11) Dieser Spirit ist heilig!

Heute helfen dabei Internetplattformen wie z.B. https://www.deepl.com/translator, und unterschiedliche Apps z.B. Theologie „AllLanguage Translator“. Dazu freundliche Menschen wie z.B. Olexandra, Sascha, Ludmilla, Maryna, Nelja … die beherzt die Kommunikationsgräben zwischen Menschen aus der Ukraine und München- Solln überbrücken. Sie ermöglichen Verstehen auch beim Feiern unserer Gottesdienste für Kinder ebenso wir für Erwachsene.

Die Unfähigkeit, miteinander so sprechen zu können, dass ein gemeinsames Verständnis entsteht, wurde von Alters her als der große spirituelle Bruch verstanden. Die Geschichte vom Turmbau zu Babel (1. Mose 11) erzählt davon in einem grandiosen Bild. Die überhebliche Selbstbezogenheit ist das Grundübel. Sie stellt die spirituelle Mitte der kollektiven Zusammengehörigkeit und die Bezogenheit aufeinander in Frage, leugnet sie. Das ist wohl das Grundproblem in Bezug auf ein globales friedliches Zusammenleben von Mensch und Natur.

Wenn Menschen nicht mehr miteinander reden können, weil Wortwirklichkeiten nicht zu trauen ist, ist das der tiefste Verlust der Mitmenschlichkeit.

Wie großes Glück entsteht, wenn Wortwirklichkeiten getraut und vertraut werden kann, ein gemeinsames Verständnis von Weltverantwortung entwickelt wird. Für solche Hoffnung steht mir Pfingsten. In der Hoffnung auf Rettung in aussichtsloser Situation bitte ich darum, dass dieser Spirit bei uns und global einkehrt.

Herzlichst
Ihr

Christoph Grötzner

Der neue Jugendkeller in der Apostelkirche

Im letzten Jahr hatten wir, die evangelische Jugend Solln, neben unserer normalen ehrenamtlichen Tätigkeit noch ein ganz besonderes Großprojekt:
Die Renovierung unseres Jugendkellers.
Gemeinsam als Team haben wir uns das ambitionierte Ziel gesetzt, einen gemütlichen aber auch für Feiern tauglichen Jugendraum zu schaffen. Und so viel sei vorweggenommen: das haben wir auf jeden Fall erreicht!

Das ganze Abenteuer begann mit dem Entrümpeln des Jugendkellers. Das ging sogar soweit, dass wir die alte Bar abbauten und uns vornahmen, an einem anderen Platz im Raum eine komplett Neue zu errichten.
Dann ging es in den Baumarkt. Neben Material für die Bar wurde auch Farbe und Malerkleidung besorgt. Sodass wir auch schon mit unserer großen Streichaktion beginnen konnten. Die roten Wände verwandelten sich in Wände mit angenehmen grau-beige Tönen, die den Raum viel heller wirken lassen.

Zwei junge Frauen weisseln Wände des Jugendkellers, evangelische Kirche Solln

Nach den Wänden kam unsere wohl größte Herausforderung an die Reihe: Das Planen und Bauen der Bar. Hier war unsere Divise „learning by doing“. Wie steht das Konstrukt stabil im Raum? Wie müssen die Maße sein, sodass man den Stauraum optimal nutzen kann? Dies waren nur ein paar Fragen, die uns auf dem Weg begegneten. Die Mühen und langen Nächte haben sich gelohnt. Die Bar steht auch ein Jahr nach Errichtung und erfüllt alle unsere Anforderungen.

Junger Mann baut Theke im Jugendkeller, evangelische Kirche Solln

Die Theke im Rohbau fertig, im Jugendkeller, evangelische Kirche Solln

Als die Veränderung im Jugendkeller unverkennbar war, ging es an die Lichtplanung, Dekoration und Soundtechnik. Mit einem vollgepackten Einkaufswagen an Kissen, Pinnwänden und Pflanzen kamen wir im Jugendkeller an. Diese kleinen Feinschliffe verliehen dem Raum eine gemütliche Atmosphäre.

Mit der Fertigstellung des Jugendkellers hatten wir das große Bedürfnis, unser Werk mit vollem Stolz zu präsentieren. So konnten wir im November – vier Monate nach Renovierungsbeginn- eine Feier veranstalten, zu der wir die Jugendleiter von Andreas- und Jakobuskirche eingeladen haben. Diese Einweihung markierte den Beginn eines wieder regelmäßig genutzten Jugendkellers.

Wir wollen uns ganz herzlich für alle Spenden bedanken! Nicht nur haben diese es uns ermöglicht einen schönen Treffpunkt zum Planen zu schaffen, sondern haben uns auch als Jugendgruppe mehr zusammengeschweißt. Dafür sind wir sehr dankbar.

Junger Mann baut Theke im Jugendkeller, evangelische Kirche Solln

Die Theke im Rohbau fertig, im Jugendkeller, evangelische Kirche Solln

Eure Paula Munz

Pfingsten 2022: Es wurde gefeiert!

Start der Pfingstfeierlichkeiten war der Abschluss der ökumenischen Pfingstnovene im Apostelgarten am Samstagabend mit Chor und Lagerfeier unter herrlichem Abendhimmel. Am Sonntag nach den Gottesdiensten in der Petrus- und Apostelkirche wurde im Sinne von Pfingsten die Verständigung untereinander, die Gespräche, der Austausch und die Gründung der Kirche, mit Kuchen und Kaffee gefeiert. Auf der Terrasse bei Sonne in der Petruskirche und im Garten unter den Linden im Apostelgarten.

 

Pfingesten wird in Solln gefeuert 2022

 

Pfingesten wird in Solln gefeuert 2022

 

Pfingesten wird in Solln gefeuert 2022

 

Pfingesten wird in Solln gefeuert 2022

 

Andreas Ebert

„Leben wir, so gehört unser Leben dem Lebendigen.
Sterben wir, so gehört unser Sterben dem Lebendigen.
Ob wir leben oder sterben, wir gehören zum Lebendigen.“

(Römerbrief 14,8)

Mit diesen Gedanken des Apostels Paulus bin ich eng verbunden mit dem Freund und Theologen Andreas Ebert.
Ich höre Andreas dieser Tage immer wieder, wenn ich an ihn denke:
„Mein Lieber“ - und sehe ihn dabei, wie er mich anlächelt. Auf seine Aufforderung hin nehme ich Platz bei ihm / dir.

Ich erinnere mich an meinen letzten Besuch bei ihm an seinem Geburtstag am 12. März. -

Seine Bitte um Segen; seinen Händedruck, den ich bei seinen Worten spüre: „zum ewigen Leben“. Dankbar erinnere ich mich an Andreas Ebert.

Was war er nicht alles. Wer war er nicht alles. Derjenige, der den Lorenzer Laden in Nürnberg inspiriert aufbaute, der Theologe, der bis zuletzt an seinem Katechismus arbeitete. Gemeinsam diskutierten wir viel das von Martin Luther ausgeklammerte Bilderverbot. Der Mystiker und Autor vieler Bücher z.B. „Schwarzes Feuer – Weißes Feuer“ im Claudius Verlag. Der „Beisasse“ bei der Kontemplation und langjähriger Leiter des spirituellen Zentrums St. Martin in München. Der begnadete Übersetzer von Richard Rohrs Werken. Besonders das Buch „Das Enneagramm: Die 9 Gesichter der Seele“ ist vielen bekannt. Der leidenschaftliche Windsbacher Sänger. Wie viele Menschen

Pfarrer Ebert starb 2022 in Solln

hat er mit seinem „Kindermutmachlied“ glücklich gemacht. Da ist auch der streitbare und unbequeme knauzige Kauz, wie der liebevolle, mitunter sehr kreative, manchmal auch schillernde und unkonventionelle Mitmensch. Der Genießer genauso wie der Spiritual, der so gerne lebte und mit Inbrunst und Hingabe half. Ich denke an den, der „gelebt hat bis zuletzt“, der alles geordnet hatte, auch seine Trauerfeier, und der so hingebungsvoll Gott vertraute.

Sie werden diese Aufzählung auf Ihre Art und Weise fortsetzen, vervollständigen – mir vielleicht auch widersprechen …
DEM HEILIGEN vertrauen wir ihn an. -
DEM HEILIGEN vertrauen wir uns selbst an.

Wir werden für Andreas nur das glauben und vertrauen können, was wir für uns selbst glauben und vertrauen. -
„Dein Glaube hat Dir geholfen.“ So hat Jesus Menschen immer wieder ermutigt und auf eigene Füße gestellt.

Andreas Ebert hatte sich als Überschrift für den Tag seiner Beerdigung jenen Satz des Apostels Paulus aus seinem Brief an die Christ*innen in Rom gewünscht:

„Leben wir, so gehört unser Leben der Lebendigen.
Sterben wir, so gehört unser Sterben der Lebendigen.
Ob wir leben oder sterben, wir gehören zur Lebendigen.“

(Römerbrief 14,8)

In herzlicher Verbundenheit und fröhlicher Dankbarkeit

Christoph Grötzner

Wir konfirmierten!

Hier sind sie zu sehen, alle unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahrgangs 2021 / 2022. Zusammen mit unseren Konfi-Mitarbeitern Fabian Hüting, Emma Munz, Moritz Gille, Conradin und Quirin Klemm bei unserem Projekttag am 25. März.

Noch viel mehr Jugendleiter waren an den anderen Tagen dabei, Paula, Daniel, Nele, Jessi, Lukas, Henrik, Benji, Moritz, Paul, Lenni … und nicht zu vergessen: Unsere Küchenteams! Die brauchten wir ebenfalls unbedingt.

Vier Konfi-Gruppen gab es, an vier Sonntagen feiern wir Konfirmation:
Am 8. Mai in der Apostelkirche,

am 15. Mai in der Petruskirche,
und am 22. und 29. Mai

Konfirmanden Gruppe 2022 in Solln

nochmal in der Apostelkirche.

Es war eine sehr schöne Konfi-Zeit mit Euch! Die Einschränkungen, die das zweite Jahr der Pandemie uns auferlegte, habt Ihr sehr gut gemeistert. Das mit der „Frühschicht“ und der „Spätschicht“ habt Ihr super hinbekommen, es kam tatsächlich nicht ein einziger mal zur „falschen“ Schicht! Ihr wart sehr interessiert und habt engagiert mitgearbeitet.

Leider konnten wir wegen der Pandemie nicht mit Euch auf eine Freizeit fahren – aber wir hatten ja die Projekttage, unsere Sonder-Aktionen und die Ausflüge in die Moschee, in die Synagoge und zur Gedenkstätte in Dachau.

Unsere Konfi-Leiter und ich, wir haben sehr gern mit Euch gearbeitet! Wir hoffen sehr, dass wir Euch wiedersehen bei den Jugendaktionen, den einen oder die andere beim Trainee-Kurs, im Jugend- Gottesdienst-Team … und einfach so.

Herzliche Grüße senden
Euch Eure Pfarrerin Regina Hallmann
und das ganze Konfi-Leiter-Team!

Theologie

„Du darfst dir ein Bildnis machen“

In Jesus wurde Gott ein Mensch. Wer Jesus begegnete, sah, hörte und spürte etwas von Gott. Und so bekam Gott – der, von dem wir uns kein Bild machen sollen – eine Gestalt. Er wurde sichtbar in Jesus.

Wenn wir heute, fast 2000 Jahre nach seinem Tod, die biblischen Erzählungen über Jesus hören, dann haben auch wir ein Bild vor Augen: das Bild eines Menschen. Wie sieht er aus?

Wir sehen ihn als Neugeborenen in der Krippe liegen. In der Passionszeit richten wir unseren Blick auf den Leidenden und Sterbenden am Kreuz. An Ostern sehen wir den Auferstandenen vor uns, dem Gärtner zum Verwechseln ähnlich ...

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Integration von Flüchtlingen

Eine etwas andere Sichtweise auf die Menschen, die zu uns gekommen sind

Ich möchte diesmal Positives in Sachen Integration von Flüchtlingen berichten, nämlich von einem jungen Senegalesen, der seit 2015 in Deutschland ist, 2021 seine Ausbildung zum Verkäufer bei Alnatura bestanden hat und sich nun gerade im 3. Ausbildungsjahr zum Einzelhandelskaufmann befindet. Er hat jetzt eine kleine Wohnung am Harras gefunden. Unsere Gemeinde unterstützt ihn bei der Beschaffung von Haushaltsund Einrichtungsgegenständen.

Und es gibt auch ein ganz kleines bisschen Erfreuliches von der furchtbaren Situation in Afghanistan, nach dem Abzug aller Streitkräfte aus Europa und den USA, zu berichten. Ein junger Afghane, der in der Unterkunft in der Hofmannstraße lebte, ist vor ca. 3 Jahren in die Heimat zurückgegangen, weil es keine Möglichkeit gab, Frau und zwei Söhne nach Deutschland zu sich zu holen. Er lebte zurückgezogen mit seiner Familie in Herat, wo seine Frau für eine italienische Wohltätigkeitsorganisation arbeitete. Dadurch waren sie keinen Anfeindungen ausgesetzt. Als nun das Chaos und der Schrecken überall im Land ausbrach, schlug sich die ganze Familie nach Kabul durch mit einem Schreiben, der Ausreisebewilligung, von der italienischen Organisation, welches ihnen einen Flug nach Taschkent mit Weiterreise nach Italien zusagte. Sie waren ja durch die Tätigkeit der Mutter Ortskräfte, die von den Taliban verfolgt werden würden. Das Ausfliegen klappte für alle vier. Jeder hatte zwei Rucksäcke dabei. So konnten sie wenigstens Unterlagen und ein paar persönliche Dinge mitnehmen. Sie landeten in Rom und nun gehen sie nach Padua, wo die Mutter (Master in Psychologie) ein Promotionsstipendium und auch der ältere Sohn ein Stipendium erhalten haben.

Das kann man doch ein Happy-End nennen!

Angelika Kraus

Kirchenmusik

Die Kirchenmusik in unserer Gemeinde ist ein großer Schatz.

Liebevoll gestaltete Gottesdienste, mit Orgel, Flügel, Instrumentalisten, Solisten, Bläserchor und Vokalchor. Wie schön, so zu feiern ... das erhebt die Seele. Dazu besondere Feste, große und kleine Chorkonzerte. Musik zur Ehre dessen, der uns unseren Lebensatem gibt.

Im Jahr 2021 mussten wir Abschiede nehmen. Frau Sabine Maier, die sich so liebevoll um die Kirchenmusik in der Petruskirche verdient gemacht hat, ist im Frühjahr gegangen. Kirchenmusikdirektor (KMD) Ernst Hagerer, der weit über 40 Jahre das kirchenmusikalische Leben der Apostelkirche facettenreich gestaltet hat, ist offiziell seit dem 30.06.2021 im Ruhestand.

Wie geht es weiter mit der Kirchenmusik in unserer Kirchengemeinde?

Ganz ehrlich: Das kann derzeit keiner genau sagen.
Der Landesstellenplan für Kirchenmusik in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern sieht für das Dekanat München einen deutlichen Einschnitt von 1,5 Stellen vor. Jede der vorhandenen Stellen ist wichtig. Die Dekanatssynode wird über die Verteilung der Stellen erst im nächsten Jahr beschließen. Erst dann kann von Seiten der Landeskirche im Zusammenwirken mit der Kirchengemeinde der Stellenanteil ausgeschrieben werden, der für unsere Kirchengemeinde durch die Dekanatssynode 2022 beschlossen werden wird.
Und bis dahin?

Wer spielt die Orgel(n) in den Gottesdiensten?

Orgeltastaur mit spielenden HändenFrau Monika Stocker steht im Zentrum des Orgeldienstes für unsere Gottesdienste. Herzlichen Dank! Sie wird die kirchenmusikalische Gestaltung der Gottesdienste in unserer Sollner Gemeinde mit Apostel- und Petruskirche koordinieren. Natürlich von Seiten des Büros von Jenny Claus unterstützt.
Also kommt zu ihrem Orgeldienst auch noch die Koordination von Chören, Instrumental- und Vokalsolistinnen.
Sie werden auch Ernst Hagerer immer wieder an der Orgel erleben, dazu etliche andere Organistinnen aus München.

Was ist mit dem Petruschor?

Großer Dank an Frau Heike Haage. Sie leitet den Chor der Petruskirche, seitdem dies – Coronabedingt - wieder geht. Immer wieder wird sie dabei an den Tasten von Sigrid Ruhm begleitet. So kommt der Chor der Petruskirche wieder zum Einsatz in den Gottesdiensten.

Die Gospel-Musik?

Der Dank gilt hier Herrn Fabian Schäfer zusammen mit den Sängerinnen und Sängern. Das Gospelprojekt, das vor einigen Jahren in der Petruskirche seinen Anfang nahm, geht weiter. Die Konfirmandinnen singen mit Fabian Schäfer und bereichern so das gemeindliche Leben. Gospel gehört zu uns und unseren musikalischen Ausdrucksformen unseres Glaubens und Bekennens.

Bläser und Bläserinnen?

Herr Andrew Williams wird das Dirigat, die Leitung übernehmen! - Bisher und bis Weihnachten spielen die Bläserinnen und Bläser unseres Bläserchores unter Leitung von KMD Ernst Hagerer. In Zukunft wird Herr Williams, den Sie vielleicht schon als Solist auf der Trompete in einem unserer Gottesdienste genossen haben, die Chorleitung übernehmen.

Die Sollner Kantorei / der Kammerchor?

Mit Dank und großer Freude nehmen wir als Kirchengemeinde das wunderbare Angebot von KMD i.R. Ernst Hagerer an. Er wird auch bis zu den Sommerferien 2022 die Chorleitung weiterführen. Er sagt: „Das ist für mich eine glückliche Situation. Ich kann das weiter machen, was ich so gerne tue und getan habe. Und muss nicht sofort mit allem aufhören.“ Wir sagen Dank und freuen uns sehr!

Dank an die Partnerinnen: Stiftung Zukunft & Verein der Sollner Sonntagskonzerte

Die Stiftung in unserer Kirchengemeinde wird sich auch weiterhin dem Zweck der Stiftung folgend und im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten für die Förderung der Kirchenmusik verwenden. Nur so war die Anstellung des Kirchenmusikers bisher möglich.
Der Verein „Sollner Sonntagskonzerte“ mit seinen etwa 130 Mitgliedern steht wesentlich für die Ausstattung der großen Orchesterkonzerte gerade (z.B. Oratorien). Ohne diese Form modernen Mäzenatentums ist diese Form von Kirchenmusik nicht darstellbar. Die Erlöse durch den Verkauf von Eintrittskarten tragen bei weitem nicht den Kosten- Aufwand.
Ihr Beitrag zur Stiftung, Ihre Zustiftung, Ihr Beitritt in den Verein fördern, kräftigen und stärken.
Herzlichen Dank allen, die die wunderbare Kirchenmusik zur Ehre und zum Lob Gottes, als Ausdruck unseres Glaubens und Bekennens in dieser Welt möglich machen: Sängerinnen, Instrumentalisten, Choristinnen, Leitenden, Stifterinnen, Vereinsmitgliedern …

Dank an den, der uns die Musik als sinnenhafte Ausdrucksmöglichkeit schenkt.

Ihr Christoph Grötzner

Zukunft gestalten

Evangelisch im Prodekanat München-Süd
Gemeinsam die Zukunft gestalten

Wie sieht unsere Kirche im Jahr 2030 aus?
Was können wir heute tun? Wohin wollen wir uns verändern? Wofür schlägt unser Herz? Welche Brücken gilt es zu bauen?

Auf einer ersten Zukunftssynode haben Anfang Oktober viele Verantwortliche und Interessierte in unserem Prodekanat darüber nachgedacht.

Wie sieht unsere Kirche im Jahr 2030 aus?
Anders.
Anders bedeutet weder schlechter noch besser.
Anders bedeutet: Veränderungen durch Menschen, Zahlen und Strukturen.

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Neue Heizung in der Apostelkirche

Gemeinsam neue Wege gehen –
unsere neue Heizung

Winterlandschaft mit See und Steg Wie wir bereits in der letzten GU berichtet haben, sind wir gerade dabei, die Umluftheizung der Apostelkirche zu ersetzen, die Anfang des Jahres ausgefallen ist.

Aus mehreren Gründen haben wir uns gegen eine neue Umluftheizung entschieden, da es sich im Rahmen der Erneuerung der Orgel herausgestellt hat, dass diese Art der Heizung zu klimatischen Problemen im Kirchenraum führt, die erneut der Orgel schaden könnten.

Zudem wäre eine Warmluftheizung um einiges teurer gewesen als die Lösung, für die wir uns letztendlich entschieden haben.

Auf der Grundlage eines Gutachtens des TÜV SÜD und einer Simulation eines Ingenieurbüros kamen wir zu dem Ergebnis, auf eine elektrische Bankheizung in Verbindung mit einem Heiz-Teppich auf der Kanzel, auf fest installierte Dunkelstrahler an den Seitenwänden des Altarbereichs sowie der Orgelempore, und auf mobile Infrarotstrahler für den flexiblen Einsatz auf der Orgelempore oder im Kirchenraum (z.B. bei Konzerten) umzusatteln.

Wir bitten herzlich um Ihre Spende:

Die Gesamtinvestition beträgt ca. 90.000 €. Der Grundstücks- und Bauausschuss der Dekanatssynode München hat im September einen Zuschuss von insgesamt 50.000 € bewilligt (Dekanat und Landeskirche). Damit bleibt für die Gemeinde ein Rest von 40.000 €, der selbst aufzubringen ist. Nach der Bewilligung des Zuschusses konnten alle notwendigen Arbeiten beauftragt werden. Ziel ist es, alle notwendigen Arbeiten bis Ende des Jahres durchzuführen.

Unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten ergeben sich folgende Vorteile: Es muss nicht das große Volumen des Kirchenraums temperiert werden, sondern es werden gezielt die Bereiche beheizt, wo die Wärme benötigt wird. Die Kosten, die für die Planung und Ausführung einer neuen, energieeffizienten Umluftheizung angefallen wären, konnten eingespart werden. Im Vergleich zur alten Umluftheizung ergeben sich erhebliche Energie- und Kosteneinsparungen. Im Jahr 2018 beliefen sich die Betriebskosten für die Heizung des Kirchenraums pro Nutzungsstunde auf 49 €/h, im Jahr 2019 auf 61 €/h. Die prognostizierten Kosten für die neue Heizung sind je nach Nutzungsszenario, unter Berücksichtigung des aktuellen Stromtarifs, ca. 6 – 9 €/h. Die Kosten werden sich noch weiter reduzieren lassen, wenn die perspektivische Erweiterung der PV-Anlage umgesetzt wird und der selbst erzeugte Strom genutzt werden kann.

Wie können Sie uns unterstützen?

Wir werden den Spendenzweck „Heizung“ auf unserer Webseite im Bereich der Onlinespenden platzieren.
Die Überweisungsträger, die der GU beiliegen, können ebenfalls für eine Spende, die der Erneuerung der Heizung zugute kommt, genutzt werden.
Den Stand der Spenden können Sie im Vorraum der Kirche am Spendenbarometer ablesen.

Wir danken Ihnen herzlich dafür, dass Sie Ihre Gemeinde und insbesondere die Finanzierung unserer neuen Heizung unterstützen!

Every little helps – jeder Beitrag hilft!

Spenden Sie:

  • symbolisch für eine Heizstunde ( 9 €/h ),
  • ein Heizpolster ( pro Bank 1200 €),
  • für einen Teil eines Heizpolsters in der Größe eines Sitzplatzes ( Sitz platz 185 €),
  • einen Infrarotstrahler (ein Strahler 800 €) oder einen Anteil,
  • einen Dunkelstrahler (Strahler 1200 €) oder einen Anteil,
  • den Heizteppich (Teppich 450 €) oder einen Anteil.

Alle Spenderinnen und Spender werden auf Wunsch auf einer Tafel am Eingang der Kirche gelistet.

Zukunft gestalten

Selten habe ich, Dekan Christoph Grötzner, Übergangsprozesse in Kirche und Kirchengemeinden in so großem Umfang erlebt wie in diesen Zeiten. Es gilt Realitäten wahrzunehmen, Abschiede zu nehmen, Zukunft zu gestalten. Mitten in dem allen vertraue ich auf den, von dem ich komme, zu dem ich gehe und um den es in unserer Mitte geht.

Sie können sich vorstellen, was das unter anderem bedeutet: z.B. weniger Spenden, weniger Kirchensteuerzuwendung für die Arbeit in der Kirchengemeinde … und alles soll so weitergehen?

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