Willkommen

Evangelische Kirche München SollnEvangelische Kirche München Solln

Herzlich willkommen!

Willkommensgruß vom Juni 2021

von Dekan Pfarrer Christoph Grötzner

Evang.-Luth. Kirchengemeinde München-Solln
ist ohne den Evangelischen Verein - den diakonischen Verein – nicht zu denken.
Kindergruppen, Seniorenveranstaltungen sind z.B. gemeinsam getragen.
Gerne sind wir für Sie da! Sprechen Sie uns an: Pfarrerinnen/Pfarrer     Diakonischer Verein

Der biblische Spruch für den Monat Juni:
"Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen" (Apostelgeschichte 5,29)

Im Monatsspruch für Juni solche "Unworte": "Muss" und "gehorchen".

"Muss": Ich glaube es gibt "innere Notwendigkeiten", ethische "innere Notwendigkeiten".
Stellen Sie sich vor: Da liegt ein Kind auf der Straße, die Du gerade entlang gehst. Das Kind liegt da ohnmächtig, blutend, deutlich erkennbar Opfer einer Gewalttat. Nun kommst Du … und was nun?

Für mich eine "innere Notwendigkeit" zu helfen. Ich könnte auch sagen, da "muss" ich doch helfen. "Gehorchen": Für mich, wie ein Horchen, ein Hören auf innere Stimmen: "Du hast jetzt keine Zeit! Geh weiter!", oder: "Oh nein! Da kann ich nicht vorbeigehen.", … Viele andere Stimmen im Chor. Welcher dieser inneren Stimmen gebe ich Recht? Wem "gehorche" ich?

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen

Für mich gibt es "Grundregeln", die mir einleuchten. Sie schützen mich. Sie schützen andere. Sie wahren den Ausgleich zwischen mir und anderen. Ganz nach der goldenen Regel: "Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun, das tut ihnen auch." Immanuel Kant hatte es als den "kategorischen Imperativ" formuliert.

Der Konflikt dem ich begegne: Für mich, mein Wohlergehen zu sorgen obwohl ich weiß: Ich missachte damit die existentiellen Interessen anderer! Raubbau, Plünderung, Ausbeute, Gewalt …
Was tue ich? - Wem gehorche ich?
Das Kind liegt schon lange auf der Straße und blutet, ist Opfer von (struktureller) Gewalttat. Es ist der uns anvertraute Lebensraum!, die Erde und was auf ihr zusammen mit Ihnen und mir lebt.

Es ist gut, auf die inneren Stimmen zu hören, um das "NOT"-Wendige für das "schutz- und wehrlose Kind" Erde zu tun. Ganz große Dinge wären möglich: Globale friedliche Koexistenz, Achtsamer Umgang miteinander, pflegliche Gestaltung der Mitwelt als Lebensraum, der keinem "gehört", uns allen zum Schutz und zur Pflege "anvertraut".
Es gibt wohl "innere Notwendigkeiten" für das Zusammenleben auf dem Globus zu sorgen.

Ja. – "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen."

Ein Bild. Ein Vergleich. Eine Metapher.
Jesus liebte es, in solchen Bildern zu erzählen. Sie können die Geschichte in der Bibel finden Lukas 10,25-37

Machen Sie es gut
und: Bleiben Sie behütet!
Dafür sorgen ihre Mitmenschen – und sie für sie.

Ihr Dekan Pfarrer Christoph Grötzner